Berlin Biennale – The Present in Drag

Die 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst endet am 18. September. Kuratiert wurde die Show von den New Yorkern Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro, die gemeinsam das Kollektiv DIS  bilden.

Die Zukunft erscheint wie die Vergangenheit an: vertraut, vorhersagbar, unveränderlich.
Es ist die Gegenwart, die unbekannt, nicht vorhersehbar, unverständlich und dem Beharren auf etlichen Fiktionen entsprungen ist. Nichts an der heutigen Welt, in der es sich mehr lohnt, in Fiktionen zu investieren, als auf die Realität zu setzen ist besonders realistisch.

 

Ansicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Verschiebung von Science-Fiction zu Fantasy macht sie inspirierend, offen und verfügbar. Die mitwirkenden Künstler der Biennale sind von dieser Ungewissheit inspiriert. Jeder kann eine alternative Gegenwart zu errichten, missglückte Erzählungen umzugestalten, Bedeutung aus dem endlosen Fluss von Bedeutungen herauszulesen.

 

Die in Berlin lebende schwedische Künstlerin Anna Uddenberg (*1982) untersucht Klassen- und Geschlechtsstereotypen, ihre Skulpturen in der Akademie der Künste gehören zu den Highlights der Biennale.

Anna Uddenberg Transit Mode – Abenteuer

Die Skulpturen von Jon Rafman sind ebenfalls sehr besonders.

Jon Rafman – L’ Avalée des avalés (The Swallower Swallowed)

The Present in Drag

 

Ausstellungsorte:

Akademie der Künste. Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Mi–Mo 11–19 Uhr, Do 11–21 Uhr

KW Institute for Contemporary Art. Auguststraße 69, 10117 Berlin
Mi–Mo 11–19 Uhr, Do 11–21 Uhr

ESMT European School of Management and Technology. Schlossplatz 1, 10178 Berlin
Mi–Mo 11–19 Uhr, Do 11–21 Uhr

The Feuerle Collection. Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin
Mi–Mo 11–19 Uhr, Do 11–21 Uhr