Dämonische Leinwand: Deutscher Film in den 20er Jahren

Deutsches expressionistisches Kino war der Vorgänger zum heutigen Arthouse Kino.

Der Expressionismus begann im frühen 20. Jhdt und verbreitete sich durch Malerei, Fotografie, Theater, Literatur und Architektur. Dann tauchte er im Stummfilm der 20er Jahre wieder auf.
Der Expressionismus strebt an, eine subjektive emotionale Realität durch stilisierte Abstraktion zu vermitteln. Im Film verwendeten die Regisseure geometrisch verzerrte Setdesigns, Hell-Dunkel Beleuchtung, außergewöhnliche Kameraeinstellungen und melodramatische Schauspielerei, um komplexe psychologischee Zustände auszudrücken. Die Protagonisten hadern mit Identitätsproblemen und dem Hin und Her zwischen Kontrolle und Unterdrückung, Freiheit und Äußerung. Die Handlungen enthalten oft Doppelgänger, multiple Persönlichkeiten, Geister und Traumsequenzen.

Das Kernstück der Ausstellung ist die Kollektion der Cinémathèque française, die von der bekannten deutschen Filmhistorikerin Lotte Eisner erworben wurde, die 1952 das Buch „Die dämonische Leinwand“ schrieb.

Zu den Meisterfilmemachern gehören u.a.:

Robert Wiene

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=vGbTmzEfB3s

F.W. Murnau

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Fritz Lang

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZSExdX0tds4

Dämonische Leinwand: Deutscher Film in den 20er Jahren

Los Angeles County Museum of Art. Art of the Americas Building
Bis 26. April